Wir Menschen richten furchtbares Leid an. Wenn der Schrecken mich überwältigt, dann male ich.
Meine Arbeiten spiegeln meine Erfahrungen:
Die jüdisch-europäische Geschichte meiner Familie.
Die Emigration aus der UdSSR als Kind.
Psychische Krisen, die ich überlebt habe.
Und all die Kriege und Pogrome, die über die Medien in mein sicheres Wohnzimmer einbrechen und den Schmerz im Heute halten …
Ich male nicht nur, um Erlebtes zu verarbeiten, sondern auch, um Resonanz und Verbindung herzustellen. Wir wissen nicht, wie wir Kriege beenden, Vergewaltigungen verhindern und Traumata heilen. Jedoch bin ich überzeugt, wenn wir hinsehen, wahrnehmen, den Schmerz anderer zulassen, dann ist das ein Anfang. Dafür male ich.